25 jähriges Jubiläum

»Jubiläumsjahr 2004«

Die kirchliche Sozialstation besteht am 1. April 2004 nunmehr 25 Jahre.
Zum April 1979 gründeten die beiden Eppelheimer Kirchengemeinden mit Trägerschaft der evangelischen Gemeinde die heutige Sozialstation.

4 Schwestern deckten damals die Kranken- und Altenpflege in Eppelheim ab. Die Station erfuhr viel Anerkennung in der Bevölkerung, diese Anerkennung wurde honoriert durch viele Spendenaktionen und durch die Unterstützung der politischen Gemeinde. Die Station vergrößerte sich zusehends - aus Platzmangel bezog sie nach umfangreichen Umbaumaßnahmen im Jahre 1995 die Räumlichkeiten des ehemaligen katholischen Schwesternhauses in der Scheffelstr. 11.

Zu diesem Zeitpunkt versorgten 6 Krankenschwestern und 2 Altenpflegerinnen die Eppelheimer Patienten.
Heute stehen 10 qualifizierte Fachkräfte, 2 hauswirtschaftliche Kräfte und 2 Verwaltungskräfte den Eppelheimer Bürgern - unabhängig von Konfession und Alter - zur Verfügung. Die jahrzehntelange Erfahrung, ein umfassendes Angebot in der Grundpflege, Behandlungspflege und hauswirtschaftlichen Versorgung stellen wir unseren Patienten heute zur Verfügung.

Grundpflege:
Hilfe beim Baden/ Duschen, An- und Auskleiden, beim Lagern, Aufstehen und zu Bett gehen, Mobilisation usw.

Behandlungspflege:
Medikamentengabe, Verbandswechsel, Injektionen, Katheterwechsel, Einlauf, Blutdruck- und Blutzuckerkontrolle usw.

Hauswirtschaftliche Versorgung:
Hilfe beim Einkauf, Saubermachen, Waschen und Bügeln Ihrer Wäsche.

Seelsorge, Hilfe für Angehörige sowie Begleitung Schwerkranker und Sterbender gehören für unsere Mitarbeiter ebenso zum Alltag wie die pflegerische Tätigkeit. Wir sind bereit, immer etwas mehr zu tun als sonst üblich. Wir beraten Sie außerdem bei allen Fragen rund um das Thema "Pflege und Versorgung" wie z.B. Gesundheits-beratung, Pflegeberatung, Kostenberatung, Anwendungen / Verordnungen, Leistungen und Pflegehilfsmittel und vermitteln ergänzende Dienste.

Der Sozialstation angeschlossen ist die Nachbarschaftshilfe. Diese hilft in schwierigen Lebenssituationen - die Helferinnen begleiten Sie z.B. zum Arzt, gehen mit Ihnen spazieren, wenn sie alleine nicht mehr aus dem Hause können, machen Ihnen etwas zu Essen und vieles mehr. Diese Hilfeleistung ist allerdings nicht kostenlos. Wer sie in Anspruch nimmt, zahlt pro Stunde einen kleinen Beitrag.
Ökumenischer Festgottesdienst

Am Sonntag, 24.10.2004 feierten die katholische und evangelische Gemeinde in einem ökumenischen Festgottesdienst das 25-jährige Bestehen der kirchlichen Sozialstation in Eppelheim. Pfr. Buck und Pfr. Göbelbecker leiteten den Gottesdienst, der durch den Singkreis und den Posaunenchor verstärkt wurde.
Anschließend versammelte man sich zum feierlichen Festakt im Gemeindesaal.


Große Jubiläumsfeier der Sozialstation

»Ökumenischer Festgottesdienst und Festakt am Sonntag, 24. Oktober 2004, im evangelischen Gemeindezentrum.«

25 Jahre kirchliche Sozialstation in Eppelheim, das ist Anlass genug, um zu feiern. Es bietet sich die Gelegenheit, einmal zurück zu schauen auf die Entstehungsphase und eine nicht immer einfache Entwicklung der Sozialstation in den letzten 25 Jahre.

Die Sozialstation ist eine "kirchliche" Einrichtung und das heißt in erster Linie, sie ist ökumenisch, sowohl in ihrer Konstitution als auch in ihrer Zielrichtung. Wenn gleich die Trägerschaft in der Hand der evangelischen Gemeinde liegt, so ist dies vor allem eine rein organisatorische Regelung.

Verständlich ist es daher, dass der Festgottesdienst am Sonntag gemeinsam von der evangelischen und katholischen Gemeinde in der Pauluskirche gefeiert wurde. Pfr. Buck leitete durch die Liturgie, Pfr. Göbelbecker hielt die Predigt. Der Singkreis und der Posaunenchor unterstützten den Gottesdienst mit viel Engagement.

Im Anschluss an den Gottesdienst versammelte sich die Festgemeinde erst am Buffet, danach im Gemeindesaal zum Festakt. Die Gratulanten würdigten in ihren Ansprachen die Vergangenheit der kirchlichen Sozialstation und wünschten für die Zukunft vor allem eine segensreiche Arbeit und gutes Gelingen für die alltäglichen Herausforderungen.


Erste Feier zum 25-jährigen Bestehen der Sozialstation

»Sozialstation wird 25 Jahre - Zur ersten Feier im Juni 2004 lud die Sozialstation alle Patienten zu Kaffee und Kuchen
ein.«

Die Feier war ein gelungenes Zeichen: das Pflegeteam lud alle Patienten und deren Angehörigen erstmalig zu einem Kaffeenachmittag ins katholische Gemeindezentrum (Franziskushof) ein.

Das Team der Sozialstation mit insgesamt zehn Pflegerinnen und Pflegern und den beiden Verwaltungskräften bemühte sich mit Kaffee und Kuchen um die Gäste. Im Vordergrund stand das gegenseitige Kennenlernen und das persönliche Gespräch mit den Patienten.

Der Pflegedienstleiter Hans-Jörg Pelzer faßte das Ereignis mit den Worten zusammen:
"Unsere Patienten freuten sich schon seit Tagen darauf, sie haben richtig erwartungsvoll dem Tag entgegengefiebert. Normalerweise kommen wir immer zu unseren Patienten nach Hause und sind deren Gäste, jetzt wollten wir sie einmal zu uns einladen und sie unsere Gäste sein lassen".
 
Der Zivildienstleistender der evangelischen Kirchengemeinde, Daniel Horsch, hatte für die älteren Geladenen den Fahrdienst übernommen.

Über 45 Patienten hatten sich angemeldet, um an diesem Jubiläums-Nachmittag dabei zu sein. Die Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche begrüßten die fröhliche Runde und für die musikalische Unterhaltung hatte das Stationsteam ebenfalls vorgesorgt.

Ein besonderes Dankeschön geht an die Bäckerei Stern und die Firma GVO für ihren Beitrag und Unterstützung zum Gelingen des Kaffeenachmittags.